SENspark verändert den Alltag im Vorschulalter

Vorschulen setzen SENspark in ihren täglichen Aktivitäten ein – ein interaktives, multisensorisches Gerät, das Spiel, Kommunikation und Lernen verbindet. Das Besondere daran ist, wie natürlich es sich sowohl in Regelschulen als auch in Förderschulen integrieren lässt: Dieselbe Aktivität kann problemlos an die Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes angepasst werden.

SENspark-Gerät

Ursache und Wirkung – Von der einfachsten Geste bis zum vollständigen Satz

Für die jüngsten Kinder und Kinder mit Lernschwierigkeiten bietet SENspark Aktivitäten an, die Ursache und Wirkung veranschaulichen und Kindern helfen zu entdecken, dass ihr Handeln etwas bewirken kann. Durch Drücken eines Knopfes oder Auslösen einer Reaktion lernen die Kinder ein grundlegendes Konzept: Ich kann das bewirken. Diese einfache Erkenntnis ist ein wichtiger Motivations- und Entwicklungsschritt.

Für Kinder mit Sprach- und Sprechschwierigkeiten fördern Karten mit Tiergeräuschen, Fahrzeugen oder Musikinstrumenten die auditive Aufmerksamkeit, das Benennen und die Verwendung von Lautmalerei. In Regelgruppen erweitern dieselben Karten den Wortschatz und unterstützen das Hörverständnis der gesamten Klasse – ein und dasselbe Material, angepasst an unterschiedliche Leistungsniveaus.

Gefühlskarten helfen Kindern, Gefühle zu erkennen, zu benennen und auszudrücken, während sie gleichzeitig Gesichtsausdrücke üben. Dies ist besonders wertvoll für Kinder im Autismus-Spektrum und Kinder mit sozial-emotionalen Schwierigkeiten und bietet darüber hinaus allen Kindern der Gruppe die Möglichkeit zu bedeutungsvollen Gesprächen über Gefühle.

RFID-Karten

Selbstregulation, Entspannung und die eigene Stimme finden

SENspark ist auch ein wertvolles Hilfsmittel, wenn Kinder Aktivitäten benötigen, die ihnen helfen, Ruhe und Entspannung zu finden. Selbstregulationskarten bieten beruhigende Klänge und einfache Strategien zur Unterstützung der Emotionsregulation, wie z. B. tiefes Atmen, Zählen oder Händedrücken. Farbwechselnde Karten bieten ein sanftes, ansprechendes Sinneserlebnis, das auch für Kinder mit Sehbehinderungen oder Koordinationsschwierigkeiten geeignet ist.

AAC – Jedem Kind eine Stimme geben

Für Kinder, die noch nicht sprechen können, ist die AAC-Karte (Unterstützte Kommunikation) von unschätzbarem Wert. Durch Aktivierung des Geräts kann ein Kind seine Bedürfnisse mit Botschaften wie „Ich möchte mehr“, „Pause“ oder „Ich brauche Hilfe“ mitteilen. Pädagogen können eigene Botschaften aufnehmen und den Inhalt individuell auf das Kind und die jeweilige Situation abstimmen – egal ob es darum geht, Begrüßungen zu lernen, Entscheidungen zu treffen oder Sätze in der richtigen Reihenfolge zu bilden.

Bis zu 60 Minuten aufgezeichneter Inhalte

Im Gegensatz zu vielen anderen derzeit verfügbaren Assistenztechnologien kann SENspark bis zu 60 Minuten Audiomaterialund bietet Lehrkräften damit außergewöhnliche Flexibilität bei der Personalisierung von Aktivitäten und Kommunikationshilfen. So können sie Inhalte erstellen, die den individuellen Bedürfnissen, Interessen und Lernzielen jedes Kindes entsprechen.

Gruppendynamik – Kein Kind wird ausgeschlossen

SENspark spielt seine Stärken besonders bei Gruppenaktivitäten aus, wo es dazu beiträgt, eine inklusive Umgebung zu schaffen, in der jedes Kind teilnehmen kann. Die Karte zum Abwechseln zeigt mithilfe von Farben an, wer an der Reihe ist und wer wartet. So lernen Kinder Geduld durch ein klares visuelles Signal, das oft leichter verständlich ist als verbale Anweisungen allein.

Bei Gruppenspielen können die Geräte nacheinander oder in zufälliger Reihenfolge aktiviert werden, sodass jedes Kind die Möglichkeit zur Teilnahme erhält. Ob Kinder gemeinsam eine Geschichte erfinden, einen Hindernisparcours absolvieren oder ihre Konzentrationsfähigkeit trainieren – SENspark sorgt dafür, dass alle mitmachen und sich einbringen.

Bewegungsbasierte Aktivitäten, wie das Finden eines Geräts anhand eines Lichts oder das Annähern an ein Geräusch, fördern die Grobmotorik und das räumliche Vorstellungsvermögen. Diese Aktivitäten machen Kindern ohne Entwicklungsverzögerung und Kindern mit Entwicklungsstörungen gleichermaßen Spaß und machen SENspark somit zu einem idealen Werkzeug für inklusives Spielen und Lernen.

Barrierefreiheit ohne Kompromisse

Wenn es einem Kind schwerfällt, das Gerät zu drücken, kann es auch durch leichtes Schütteln aktiviert oder zur einfacheren Bedienung auf eine stabile Oberfläche gestellt werden – so wird sichergestellt, dass kein Kind von der Teilnahme an der Aktivität ausgeschlossen wird.

Lernen durch Spielen, nicht als separate Aufgabe

Wichtig ist zu betonen, dass Lernen mit SENspark spielerisch erfolgt. Das Gerät integriert sich ganz natürlich in den Morgenkreis, Wettergespräche, Musikaktivitäten oder die Vorbereitung auf die Ruhezeit – nicht als separate „Therapiepause“, sondern als nahtloser Bestandteil des Tagesablaufs.

Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Flexibilität: Dieselbe Karte kann einem Kind als einfaches Erkennungsspiel angeboten werden, während sie für ein anderes eine komplexere Sprachherausforderung darstellt. So können alle Kinder einer inklusiven Gruppe gemeinsam teilnehmen, jedes auf seinem eigenen Niveau.

Mehr als 30 Aktivitäten im Reiseführer

SENspark enthält einen professionellen Leitfaden mit Aktivitäten, der von Sonderpädagogen, Sprachtherapeuten und Ergotherapeuten entwickelt wurde. Jede Aktivität kann an unterschiedliche Altersgruppen, Fähigkeiten und individuelle Bedürfnisse angepasst werden.

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